Die Feldlerche war der „Star“ bei der Vogelführung auf dem Meßdorfer Feld

Bereits zum vierten Mal seit 2019 hat die Bürgerinitiative eine Vogelstimmenexkursion über das Meßdorfef Feld angeboten. Unter fachkundiger Leitung von Peter Larbig konnten 19 Teilnehmende in der rund zweieinhalbstündigen Exkursion am 28. April 2026 die Vielfalt der Vogelwelt auf dem Meßdorfer Feld erkunden. Bei strahlend schönem, aber windigem Wetter wurden in der Zeit von 17 bis 19:30 Uhr insgesamt 16 unterschiedliche Vogelarten gesichtet, darunter die weit verbreitete Ringeltaube, die Rabenkrähe, der Zilpzalp, die Mönchsgrasmücke, die Blaumeise und sogar der auf dem Feld seltene Fasan. Letzterer konnte allerdings nicht erspäht werden, sondern nur sein Ruf war zu hören.

Peter Larbig erläuterte anschaulich die Besonderheiten der verschiedenen Vogelarten, ihren Gesang bzw. Ruf, ihre bevorzugten Lebensräume, ihr Brutverhalten etc. Als „Star“ des Meßdorfer Feldes bezeichnete er die Feldlerche. Sie gilt eigentlich als bedrohte Tierart, auf dem Meßdorfer Feld hat ihr Bestand seit einigen Jahren allerdings wieder deutlich zugenommen. Der Feldlerche ist sogar eine eigene Infotafel auf dem Meßdorfer Feld gewidmet, die sich in der Nähe der „Weißen Brücke“ befindet.

Die Teilnehmenden der Exkursion zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Vogelarten auf dem Feld. Einige Teilnehmenden regten an, eine Vogelführung doch auch einmal frühmorgens um 6 Uhr anzubieten.

Zum Abschluss der Führung wies auch Rudolf Schmitz als Sprecher der Bürgerinitiative noch einmal auf die wichtige Bedeutung des Meßdorfer Feldes für die Vogelwelt hin und und gab einen kurzen Überblick über die aktuellen Aktivitäten der Bürgerinitiative. Als kleines Dankeschön für die tolle Führung wurde Peter Larbig der BI-Fotokalender 2026 überreicht.