Klimatisch wichtiges Landschaftsschutzgebiet

Das  gesamte Meßdorfer Feld ist als Landschaftsschutzgebiet definiert. Nach  einem Gutachten des Deutschen Wetterdienstes Essen von 1990 ist das  Feld für das Bonner Klima durch die Heranführung kühlerer Luft aus dem  Vorgebirge bedeutsam. Das Feld ist auch für den Naturschutz  wichtig: Unter anderem wurde hier die Zauneidechse nachgewiesen, die streng zu schützen ist. Außerdem leben hier neben häufig sichtbaren Kaninchen wilde Feldhasen, Mäusebussarde und Falken sowie einige Eulenarten, auch Füchse und Dachse wurden schon gesichtet.

Am Endenicher Nordrand befinden sich Versuchsfelder und das Astronomische Institut der Universität Bonn sowie das Max-Planck-Institut für Radioastronomie, die wegen der einst geringen Bebauung und somit klaren Sicht hier angesiedelt wurden.

 

Gutachten empfiehlt Erhaltung des Stadtgärtnerei-Geländes als Freifläche

Das wissenschaftliche IFS-Gutachten der Stadt Bonn kommt zu dem Schluss: Das Gelände der Alten Stadtgärtnerei sollte nicht bebaut werden.

Das von der Stadt Bonn in Auftrag gegebene Integrierte Freiraumsystem (IFS) bezeichnet das Meßdorfer Feld als „sehr wertvollen Freiraum“ und als bedeutendsten Landschaftsbereich im Nordwesten von Bonn. Infolgedessen empfiehlt das Gutachten das Meßdorfer Feld nicht zu bebauen und auch das Gelände der Alten Stadtgärtnerei als Freifläche zu erhalten.

Den Ende 2013 veröffentlichten Kurzbericht finden Sie hier:

IFS Bericht 2012

Den gesamten Bericht sowie weitere Einzelheiten können Sie auf der Internetseite der Stadt Bonn nachlesen:

https://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/stadtplanung/stadtentwicklungsplanung/16507/index.html?lang=de